Ich bin 30 Jahre alt und arbeite in den Freckenhorster Werkstätten.
Ich möchte gern über meine Behinderung schreiben: also, ich bin lernbehindert und ich bekomme manchmal Depressionen, dann muss ich Medikamente nehmen. Ich hatte erst Schwierigkeiten mit meinen Behinderungen umzugehen und wollte sehr gerne eine Nichtbehinderte sein und auf dem freien Arbeitsmarkt arbeiten.
Ganz besonders schwer ist es für mich, wenn ich in der Stadt oder im Linienbus das Gefühl habe, die Leute starren mich an. Dann würde ich am liebsten sagen: „Was glotzt du so, bist du was besseres?“
Ich finde, dass sich keiner mit seiner Behinderung verstecken sollte und auch ruhig dazu stehen sollte:
Egal wie doll man behindert ist, man ist genauso wichtig wie ein nichtbehinderter Mensch.
In der WfbM habe ich einen sicheren Arbeitsplatz und ich bin abgesichert und geschützt, was auf dem freien Arbeitsmarkt nicht ist.
Ich möchte mit meinen Bericht Mut machen ,vielleicht gibt es Leute, denen es ähnlich geht. K.