Christophorus Haus Ennigerloh

für Menschen mit Behinderungen

Das Christophorus Haus liegt nahe dem Stadtzentrum von Ennigerloh. Hier leben erwachsene Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Die fünf Wohngruppen haben einen individuellen Charakter und bieten den Bewohnern eine familienähnliche Atmosphäre. Unser Haus ist barrierefrei, so dass sich auch Rollstuhlfahrer ungehindert bewegen können.

Sommerfest war ein voller Erfolg

14. Juli 2010

Trotz großer Hitze und dem parallel laufenden WM-Spiel Deutschland gegen Argentinien wurde das Sommerfest zum 15-jährigen Bestehen des Christophorus-Hauses ein voller Erfolg. Gegen die Hitze gab es reichlich gekühlte Getränke, das Fußball-Spiel wurde dank eines Beamers im Keller des Hauses übertragen. Viele Menschen sind gekommen und haben sich die Attraktionen zum diesjährigen Sommerfest nicht nehmen lassen. Neben den Verkaufs-und Informationsständen gab es auf der Bühne ein reichhaltiges Programm. Die Bands mussten am Abend ihren Auftritt wegen aufkommendem Gewitter ins Haus verlegen, was der Stimmung jedoch nicht geschadet hat. So konnte die Hausband “OleOla” und die Bever-Beat-Band vor begeistertem Publikum spielen.

Sommerfest

18. Juni 2010

15 Jahre Christophorus-Haus und das Sommerfest steht vor der Tür. Am Samstag, 3.7.2010 von 14 -19 Uhr finden wieder viele Aktionen im und rund um das Wohnheim statt. In diesem Jahr treten neben der Hausband “Ole Ola” auch die “Bever-Beat-Band” auf. Es gibt eine große Tombola und wie immer ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Wir über uns

15. Juni 2010

Sonja war auch in diesem Jahr wieder mit ihrer Familie im Urlaub und hat für uns einen sehr interessanten Bericht geschrieben. Diesmal waren sie in London, mehr dazu unter der Rubrik
“Wir über uns”

2. Ökumenischer Kirchentag in München

20. Mai 2010

“Damit ihr Hoffnung habt”, unter diesem Motto stand der diesjährige Ökumenische Kirchentag, der in München stattfand. Gemeinsam mit Bewohnern vom Haus St.Vitus in Everswinkel und dem Lorentz-Werthmann-Haus in Ostbevern fuhren wir mit dem Sonderzug von Münster nach München, das allein war schon ein Erlebnis.
In München erwartete uns wieder einmal ein volles Programm. Nach dem Eröffnungsgottesdienst gab es den Abend der Begegnung in der Innenstadt. Als Dauergäste hatten wir Einritt zu allen Veranstaltungen, die an vielen Schauplätzen statt fanden. So fuhren wir täglich von unserem Quartier, einem Gymnasium in einem Münchner Vorort, mit der U-Bahn zu den ausgewählten Veranstaltungen.
In kleineren Gruppen konnten wir gucken, was uns besonders interessiert. Auch der Besuch der Allianz-Arena durfte für einige Bayern-Fans natürlich nicht fehlen. So war für jeden etwas dabei: viel Musik auf etlichen Bühnen, Podiumsdiskussionen zu verschiedenen Themen, Gottesdienste, dem “Markt der Möglichkeiten” in einer der Messehallen oder die verschiedenen Zentren, von denen das Zentrum “ÖKT-Barrierefrei” besonders am späten Nachmittag beliebt war, weil dort auch einige Betten zum Ausruhen bereit standen.

Musik und Diskussion auf der Bühne am Marienplatz

Musik und Diskussion auf der Bühne am Marienplatz

Abgerundet wurde der Kirchentag am Sonntagvormittag mit dem Abschlussgottesdienst auf der Theresienwiese, bevor wir mit dem Sonderzug wieder die Heimreise antraten.

Wallfahrt der “Kleinen Wohnheime” nach Telgte

23. April 2010

Am 10.04.2010 fand die Wallfahrt der „Kleinen Wohnheime“ nach Telgte statt.

In der Diözese Münster gibt es eine Arbeitsgemeinschaft, in der sich die kleineren Wohnheime zusammengeschlossen haben. Früher wurden jährlich Fußballturniere ausgerichtet. Das ist jetzt leider nicht mehr möglich.
In diesem Jahr wurde die Wallfahrt nach Telgte organisiert. Vom Niederrhein bis hoch nach Borken, Bocholt und quer durch den Kreis Warendorf reisten 150 bis 200 Personen aus den Wohneinrichtungen zum Gottesdienst um 15.00 Uhr in Telgte an. Pastor Tietmeyer hatte mit uns einen wunderschönen Gottesdienst, der vorbereitet wurde von Mitarbeitern und Bewohnern des Christophorus-Hauses und des Haus St. Vitus.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Gudrun Gunia begleitet. Im Anschluss daran gab es für jeden die Möglichkeit, in der Kapelle zur Muttergottes zu beten.

Da jedes Wohnheim Kuchen mitgebracht hatte, gab es einen reichlich gedeckten Tisch im Pfarrzentrum der Telgter Kirche. Die Mitarbeiter des Christophorus-Hauses hatten Kaffee gekocht, so dass alle gut versorgt waren.

Da die Sonne lachte, konnten einige Gruppen noch einen Bummel durch Telgte oder an die Ems machen.

Ein toller Tag!

Aktuelle Termine

20. April 2010

Am 02.Mai findet am Christophorus-Haus eine Maiandacht statt.
Der Maigang ist in diesem Jahr am 29. Mai. Um 14.00 Uhr geht es von Wohnheim los. Bei intresse gibt es auch eine Fahrradgruppe.

Am 03.Juli feiern wir unser Sommerfest “15 Jahre Christophorus-Haus” mit vielen Überraschungen.
Am 17.Juli wird der Abendgottesdienst in der Jakobuskirche von uns gestaltet. Hierzu sind alle herzlich eingeladen

Neues beim Computer-Kurs gelernt

6. April 2010

Insgesamt acht Teilnehmer aus dem Christophorus-Haus und der Wohneinrichtung auf dem Hof Lohmann besuchten in den vergangenen Wochen einen Computer-Kurs, den die Ev. Familienbildungsstätte in Münster im Bildungsangebot für Menschen mit Behinderung hat. Unter der Leitung von Rob Wiltschut konnten sie als Anfänger den Einstieg in den Umgang mit einem Computer erlernen oder bereits vorhandene Fähigkeiten vertiefen. Neben den Grundkenntnissen waren die Teilnehmer besonders daran interessiert, wie man sich im Internet bewegt. Der Kursleiter verstand es sehr gut, auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen.


Zum Abschluss stellten sich alle für ein Gruppenfoto auf, ein Teilnehmer fehlt aus Krankheitsgründen.

Karnevals-Nachtreffen im Wohnheim

18. März 2010

Der Karnevalssamstag ist schon eine Weile her, aber bei vielen Bewohnern noch lange nicht in Vergessenheit geraten. Die Teilnahme am Umzug war der Höherpunkt des Projekts, dass die Firma Kant Consult GmbH aus Ennigerloh nicht nur angeregt, sondern auch mit großem Engagement ermöglicht hat.
Als kleines Dankeschön haben die Teilnehmer ein Nachtreffen organisiert. Der Geschäftsführer der Firma, Herr Anter, ließ es sich nicht nehmen, mit den Bewohnern bei Kaffee und Kuchen den Karnevalssamstag Revue passieren zu lassen. Jeder hatte den Umzug und die Vorbereitungen dazu noch sehr präsent, alle hatten sich viel zu erzählen. Unter großem Jubel wurde vereinbart, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Fotos vom Karneval 2010 sind in der Fotogalerie zu sehen.

Diavortrag über Indien

16. März 2010

Für einen kurzweiligen Abend sorgte Heiner Aufderheide, indem er die Bewohner zu einem Diavortrag über seine Indienreise einlud. Der Vorsitzende des Fördervereins zeigte etlichen Interessierten die Eindrücke aus einer fremden Kultur. Sehr anschaulich erzählte er dazu die Geschichten, die er und seine Familie dort erlebt haben.

Über Weihnachten haben sie die Tante besucht, die bereits seit 1974 als Ordensschwester in einer Missionsstation lebt. Gemeinsam bereisten sie mehrere Stationen, angefangen in der Millionenstadt Raipur bis hin zu denen, die eher ländlich gelegen sind. Heiner Aufderheide berichtete darüber, dass viele Menschen in die Städte ziehen wollen, weil sie hoffen, dort ein besseres Leben zu führen. Das ist aber meist nicht der Fall und so gibt es immer mehr Armut und Elend in den Städten. Einige Fotos aus den Slums zeigten es deutlich.
Die Missionsschwestern sind daher sehr bemüht, Bildung und medizinische Versorgung in die Dörfer zu bringen. Es werden Krankenhäuser, Brunnen, Schulen und Kindergärten gebaut, um die Lebensqualität zu steigern und die Landflucht zu verringern. Ebenso unterhalten sie die Leprastationen, die auch Anlaufstelle der Reise und Teil des Diavortrages waren.

Die Bewohner des Christophorus-Hauses staunten nicht schlecht, als sie Bilder von einem Schlangenbeschwörer in der Stadt, Herden von Wasserbüffeln auf der Straße und vollgepackten Fahrrädern sahen, die zum Transport von Kohle dienen. Die Arbeiter erhalten nicht einmal umgerechnet einen Euro für den Dienst und müssen davon die ganze Familie ernähren. Faszinierend fanden sie die Geschichte von der “heiligen Kuh”, die Lebensgrundlage für die Familie ist, weil sie nicht nur Milch gibt, sondern auch als Transport- und Zugtier gilt und selbst der getrocknete Dung noch als Brennmaterial gebraucht wird. Heiner Aufderheide musste immer wieder Fragen beantworten, die zwischendurch gestellt wurden.

Am Ende der Veranstaltung überlegten Klaus-Peter Bomba als Mitglied des Bewohnerbeirates und Wohnheimleiter Manfred Lensing-Holtkamp spontan, eine kleine Sammelaktion durchzuführen, dessen Erlös den Missionsschwestern für ihre Arbeit zugute kommen soll. Die Idee wurde von allen mit Beifall angenommen.


Einige Tage später konnten Anke Büker und Klaus-Peter Bomba stellvertretend für alle Bewohner ein prall gefülltes Sparschwein übergeben. Heiner Aufderheide versprach, den Inhalt bei seiner nächsten Reise persönlich mit nach Indien zu nehmen.

Gemeinsam beim Ennigerloher Karnevalsumzug

22. Januar 2010

Die Mitarbeiter der Firma Kant Consult GmbH aus Ennigerloh hatten die spontane Idee, eine Aktion mit wohltätigem Hintergrund mit Menschen aus der Region zu starten. So haben sie die Bewohner des Christophorus-Hauses und Wohnheimleiter Manfred Lensing-Holtkamp gefragt, ob sie Interesse daran haben, auf einem Karnevalswagen mitzufahren. Alle waren begeistert. Die engagierte Belegschaft der Firma und einige Bewohner des Hauses in Begleitung von zwei Mitarbeiterinnen haben gemeinsam ein Motto erarbeitet und besprochen, was für so eine Aktion wichtig ist. Derzeit arbeiten sie zusammen daran, einen Wagen für den Karnevalsumzug in Ennigerloh herzurichten und passend zum Thema zu bemalen.
Der Wagen und eine dazugehörende Fußgruppe werden am Samstag, 13. Februar beim Ennigerloher Straßenkarneval zu sehen sein.

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